Einweihung Verwaltungsgebäude

Am Montag, 23.10.2017 fand die Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes der Volksbank Franken eG statt

Einweihung Verwaltungsgebäude

„Dieses Bauwerk kann sich sehen lassen“: Sichtlich erfreut zeigte sich Bankdirektor Klaus Holderbach am Montag während der Feierstunde, mit der das neue Verwaltungsgebäude der Volksbank Franken eG in der Josef-Martin-Kraus-Straße 6 seine offizielle Einweihung erfuhr.

Herzlich dankte Holderbach in seiner Begrüßung auch der Stadt Buchen sowie Architektin Alexandra Wolfram. „Das Gebäude trägt gleichsam die Handschrift zahlreicher lokaler Unternehmer, die wir auch heuer bei der Auftragsvergabe berücksichtigten“, merkte er an und leitete über zur Segnung der Räumlichkeiten, die Pfarrerin Irmtraud Fischer und Dekan Johannes Balbach vornahmen. Während Balbach Kirche und Gesellschaft „gegenseitige Bereicherungen“ attestierte, lud Pfarrerin Fischer mit dem Kanon „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt...“ zum fröhlichen Singen ein.

Die Stadt Buchen vertrat Bürgermeister Roland Burger. Er gratulierte zu einer „gelungenen Investition“, die der Belegschaft ein angenehmes Arbeitsumfeld böte und gleichermaßen dazu beitrage, die regionale Wertschöpfungskette zu erhalten. Aktueller denn je sei auch der genossenschaftliche Gedanke, in dessen Zentrum der Kunde stehe. Abschließend hob das Stadtoberhaupt hervor, in welch dankenswerter Weise die Volksbank Franken kulturelle, sportliche und soziale Projekte im Geschäftsgebiet unterstützt.

Kompakt erinnerte Klaus Holderbach an die Vorgeschichte des neuen Gebäudes: 1971 fusionierte die Buchener Volksbank 1971 mit der Raiffeisenbank Hettingen sowie der Spar- und Kreditbank Mudau. „Die alte Hauptstelle platzte nach kurzer Zeit aus allen Nähten, wodurch die Suche nach einem Bauplatz für eine neue Zentrale ganz oben auf der Agenda stand“, erklärte er. Von 1977 bis 1979 wurde in der Nachbarschaft des damaligen co-op-Markts der Neubau in der Walldürner Straße erbaut, der jedoch auch bald an seine räumlichen Grenzen stieß: „Nicht nur die Parkplatzsituation war so unübersichtlich wie unbefriedigend“, blickte Holderbach zurück. Der Silberstreif am Horizont tat sich 1998 auf, als Familie Baumbusch das angrenzende Gebäude der Volksbank verkaufte und sich neue Zukunftsperspektiven ergaben. „Wie wichtig dieser Schritt war, zeigte sich erst recht bei der Fusion mit der Volksbank Hardheim-Walldürn im Jahr 2000“, betonte er und erinnerte an erste Büros im Untergeschoss, wo anfangs die Kreditbearbeitung, das Kreditmanagement und die Innenrevision einzogen. Der erste Stock wurde als Fitness- und Sonnenstudio und nach dessen Auszug partiell als Büro genutzt. „Zwar wurde der Umbau aus Kostengründen zunächst vertagt, aber die Notwendigkeit wuchs stetig an“, schilderte Holderbach. Hier dockte Bankdirektor Rainer Kehl mit seinen Ausführungen an: Im April 2014 zeichnete ein neues Raumnutzungskonzept das Bild von mittelfristigem Handlungsbedarf. „Dabei zeigte sich ebenso, dass dieses Gebäude die nötige Kapazität hätte und lediglich nach unseren Vorstellungen umgebaut werden musste, um den Wunsch nach einer besseren und vor allem zukunftsfähigen Investition stillen zu können“, räumte Kehl ein. Noch im selben Jahr kontaktierte man das Buchener Architekturbüro Wolfram und arbeitete erste Konzepte aus, ehe der Brand im Hauptgebäude Ende 2014 die Pläne durchkreuzte. Dennoch verlor man das Ziel nicht aus den Augen und begann im September 2016 nach der Baufreigabe mit den Umbaumaßnahmen. Bislang wurden das Controlling und die Personalabteilung in das barrierefrei zugängliche, hell und freundlich gestaltete Haus einquartiert; 2018 nimmt das neue Kunden-Dialog-Center seinen Dienst auf. Als „modern, innovativ und richtungweisend“ bezeichnete Rainer Kehl den „Schulungsraum 4.0“, der sich als multifunktionaler Raum mit neuester Bürotechnik versteht sowie diverse Besprechungszimmer. Analog dazu informierte Alexandra Wolfram über die Baufortschritte: „Aus einer anhand zahlreicher Verwendungszwecke bisher unstrukturierten Fläche wurden großzügige und helle Büros“, ließ sie wissen und sprach von einer „Verbindung von Funktionalität und Ästhetik“.

Mit einem gemütlichen Umtrunk und Führungen durch die Räumlichkeiten klang der Abend aus.